Liebe Blogger: Bloggt!

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Ein Blogger bei der Arbeit am Laptop

Bloggen ist nicht nur Spaß sondern auch harte Arbeit

In der Metablog-Kategorie ist Bloggen selber mein Thema. Ich möchte ein Tipps aus meiner persönlichen Erfahrung geben, wann man was wie und wo schreiben soll, und auch auf technische und rechtliche Probleme aufmerksam machen, natürlich immer nur aus meiner Sicht. Bevor ich das alles in den Fokus rücke, will ich heute aber die eine Frage, beleuchten, die sich Jeder stellen sollte, der erwägt Blogger zu werden: „Will ich wirklich bloggen?“ Nur wer sie aus tiefstem Herzen mit „Ja“ beantworten kann, sollte sich überhaupt an das Projekt eigener Blog heranwagen.

Bloggen: Internet und unbegrenzte Möglichkeiten?

Das Internet und die technische Entwicklung haben es möglich gemacht, dass heute jeder einen Blog betreiben kann. Für die Installation der verbreitetsten Blogger-Software WordPress braucht nur 5 Minuten. (danach muss man die sie freilich erst sehr aufwendig anpassen) Und die Anmeldung auf einer der Online-Seiten Tumblr, Blogspot oder Blog.de geht so schnell wie einen Facebook Account zu erstellen. Webspace auf einem eigenen Server braucht man zum Bloggen heute nicht mehr unbedingt haben. Und selbst, wenn man sich dazu entscheidet, kostet er nur noch wenige Euro im Monat.
Dass in der heutigen Zeit aber jeder Bloggen kann, ist für den einzelnen Blogger nicht nur ein Segen. Anders als vor zehn Jahren sollte man sich zunächst eines klar machen: Egal in welchem Bereich man anfängt zu bloggen: Es gibt schon Blogs zu diesem Thema und die Welt hat nicht auf den eigenen Blog gewartet. Wenn ein User heute versucht, sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, wird er erst einmal erschlagen von Informationen. Um unter diesen Bedingungen die eigenen Inhalte an den Mann zu bringen, braucht es Begeisterung…

Der innere Schweinehund

Ein Schweinehund auf einer Wiese

Wer bloggen will, muss seinen inneren Schweinehund überwinden Photo by metalhero1993

Kein Leser wird einen Blog regelmäßig verfolgen, wenn er nicht den Eindruck hat, das auch regelmäßig neue und aktuelle Inhalte dort veröffentlicht werden. Dazu ist die Konkurrenz einfach zu groß: Egal ob im Bereich Gartenbau, Kochen- und Backen, Motorsport, Filme, Außenpolitik, Briefmarkensammeln oder Schwanen-Zucht (kein Scherz). Und um regelmäßig frischen und authentisch klingenden Content herzustellen braucht es Begeisterung:
Wir alle haben viel zu tun: Wir arbeiten, studieren, sehen unsere Freunde und Familie zu selten, haben Hobbys und wollen manchmal einfach nur ausspannen. Wir alle schlafen zu wenig und das Wochenende ist immer schon vorbei, kurz nachdem es angefangen hat. Wer qualitativ hochwertige Blogposts erstellen will, braucht dafür Zeit: Er muss Informationen recherchieren, aktuelle Entwicklungen im Auge behalten, die Blogposts erstellen und die ganze Blog-Organisation leisten. All das geht nur, wenn man regelmäßig den eigenen Schweinehund überwindet und einfach anfängt zu schreiben.

Begeisterung ist der Schlüssel

Ist der Blog einmal ins Leben gerufen, gibt es kein zurück mehr. Ab jetzt müssen regelmäßig (mindestens wöchentlich) neue Beiträge her. Ansonsten sehen die User bald keinen Sinn mehr die Seite zu besuchen. Und auch bei der Google-Suche werden keine Seiten angezeigt, auf denen nicht regelmäßig etwas passiert. Diese Beiträge aber auch regelmäßig zu liefern, ist nervenaufreibend. Die technischen, rechtlichen und organisatorischen Fragen, die in der Kategorie „Metablog“ noch folgen werden, bleiben also letztlich zweitrangig, wenn die Inhalte nicht da sind. Denn langfristig wird ein Blogger nur dann bei der Stange bleiben, wenn er für sein Thema brennt: Nur wer sich im Herzen für Gartenbau, Motorsport, Schwanen-Zucht oder Geschichte begeistern kann, wird langfristig dabei bleiben. Nur wenn der User die Euphorie spürt, wenn er die Texte liest, die Fotos oder Videos anschaut, nur dann wird der Blog ihn wirklich fesseln.

Bloggt!

Wie startet man einen Blog? Ganz einfach: Indem man anfängt. Hat man die alles entscheidende Frage: „Will ich bloggen?“ mit „Ja“ für sich mit ja beantwortet, dann gibt es nur noch eines: So schnell wie möglich in die Puschen kommen. Der „richtige Zeitpunkt“ kommt nämlich nicht irgendwann in der Zukunft und ihr werdet den Blog auch garantiert nicht am Montag in Sieben Wochen starten. Die Zeit, um zu bloggen, ist jetzt. Wenn ihr es also wirklich wollt: Dann fangt an! Bloggt!

Schweinehund photo

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